Tumorchirurgie

Tumorchirurgie

Neubildungen im Kopf-Halsbereich gehören zu den zehn häufigsten Tumorerkrankungen des Menschen. Neben der funktionell-ästhetischen Entfernung gutartiger Tumore sind gerade die bösartigen Tumorerkrankungen unser Schwerpunkt. In der Praxisklinik für MKG-Chirurgie am Büsingpark behandeln wir das ganze Spektrum der ambulanten Tumorchirurgie.

Mithilfe präventiver Maßnahmen und frühzeitiger Behandlung einer bösartigen Veränderung des Gesichtsschädels und der Gesichtshaut kann einer Tumorerkrankung in vielen Fällen effektiv begegnet werden. Zur genauen Lokalisation und Vermessung der Tumorgröße und zum Auffinden möglicher Absiedlungen (Metastasen), z.B. in den Lymphknoten, der Lunge oder Leber, setzen wir modernste Diagnostik (MRT, CT, PET, Sonografie) ein.

Im Detail

Ambulant reagieren

Kleinere Tumore – beispielsweise Basalzellkarzinome der Gesichtshaut – können gut und rasch in den Eingriffsräumen in der Praxisklinik entfernt werden. In den meisten Fällen kann der sofortige Verschluss erfolgen.

Interdisziplinär versorgt

Bei komplizierteren Situationen (z.B. bei einem Mundhöhlenkarzinom, einem Speicheldrüsenkarzinom sowie bei fortgeschrittener Tumorerkrankung) steht die Abteilung am Sana Klinikum mit dem Kopfzentrum und interdisziplinären Behandlungs­möglichkeiten zur Verfügung. Bei komplexen Defekten ist eine Rekonstruktion im Intervall mit körpereigenen Transplantaten (z.B. entnommenes Gewebe aus dem Bein) möglich.

Dies machen wir in Kooperation mit der Abteilung für plastische Chirurgie im Sana Klinikum Offenbach am Main. Dort stehen darüber hinaus modernste strahlentherapeutische und kombiniert strahlentherapeutisch-onkologische Behandlungs­möglichkeiten zur Verfügung.

Tumorsprechstunde

Wir haben daher eine spezielle Tumorsprechstunde eingerichtet und arbeiten sehr eng mit Onkologen und Strahlentherapeuten des Klinikums Offenbach zusammen. Durch die Anbindung an die DÖSAK und das deutsche Krebsregister erfolgt eine kontinuierliche Anpassung der therapeutischen Konzepte auf den neuesten Stand. Alle Patienten verbleiben anschließend in unserer Tumornachsorge bis die notwendige Nachsorgezeit (i.d.R. fünf Jahre) abgeschlossen ist.